Rezept

Dinkel Schoggibrötchen
Ergibt 12 Stück

ZUTATEN
500 g Dinkelmehl hell | 1.5 TL Salz | 2 EL Rohzucker | 20 g Hefe | 3.5 dl Milch oder Milchwasser | 50 g Butter | 150 g Schokolade dunkel

ZUBEREITUNG 1. Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. 2. Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. 3. Milch und die zimmerwarme Butter zum Mehl geben und zu einem Teig kneten. 4. Für die Schoggibrötchen die Schokolade grob hacken und kurz einkneten. 5. Teig zugedeckt eine Stunde gehen lassen. 6. Teig in 12 Portionen teilen und zu runden Brötchen formen. 7. Brötchen mit Ei bestreichen. 8. Schoggibrötchen bei 200 Grad in der Mitte vom Ofen 15 – 20 Minuten backen.


Für eine 12-Mini-Muffin-Form

BASIS 100 g Karotten | 30 g Walnüsse | 80 g Mehl | 1 TL Backpulver | ¼ TL Mixed Spice* | 1 Prise Salz | 60 ml neutrales | Pflanzenöl | 80 g Rohzucker | 1 Ei (S) | Butter für die Förmchen

TOPPING Kandierte Karotten: 1 Karotte | gleichschwer Zucker | 1 EL Zitronensaft | Frischkäsecreme: 50 g Doppelrahmfrischkäse | 120 g Puderzucker | 1 TL Zitronensaft

Für die kandierten Karotten 1 Karotte in feine Streifen schneiden, am besten mit einem Julienneschneider. In einem Töpfchen mit gleichschwer Zucker und je 1 EL Zitronensaft und Wasser bei kleiner Hitze zum Kochen bringen. Sobald sich der Zucker aufgelöst hat, Temperatur erhöhen. Kochen, bis der Sirup dick ist und die Karottenstreifen glasig sind. Zum Abkühlen auf Backpapier legen.

Backofen auf 180 °C (Umluft 160 °C) vorheizen. Förmchen dünn fetten.

Karotten schälen, grob raspeln. Walnüsse fein hacken. Mehl mit Backpulver, Mixed Spice und Salz vermischen. (* Mixed Spice bekommt man im guten Gewürzhandel; wer es selber machen will, mischt je 1 EL Piment, Zimt und Muskat sowie je 1 TL Gewürznelken, Koriander und Ingwer und 2 TL Muskatblüten (alles gemahlen) Öl, Zucker und Ei dickcremig aufschlagen. Karotten und Walnüsse einrühren, Mehlmischung unterrühren. Förmchen bis knapp unter den Rand mit Teig füllen. Im Ofen (Mitte) ca. 15 Min. backen. 10 Min. in der Form abkühlen lassen, dann die Kuchen herauslösen und auf ein Kuchengitter stellen. Frischkäse und Puderzucker mit dem Handmixer oder in der Küchenmaschine dickcremig aufschlagen, Zitronensaft unterrühren. Kuchen damit toppen, mit kandierten Karottenstreifen verzieren.

Aus dem Buch: MINI MANIA | Ilse König, Inge Prader, Clara Monti | ISBN 978-3-7106-0108-8 | www.brandstaetterverlag.com


Dunkle Chili-Schokolade
Chili und Schokolade mag für manche nach einer feurigen Kombination klingen, aber diese heisse Schokolade ist gar nicht so scharf. Vielmehr verstärkt Chili das Aroma der dunklen Schoko-lade. Unbedingt ausprobieren!

ZUTATEN 100 g Zucker | 250 ml Wasser | 2-5 frische rote Chilischoten mit Stiel | 200 ml Milch | 100 ml Sahne | 100 g dunkle Chilischokolade, klein gehackt

ZUBEREITUNG FÜR 1–2 PORTIONEN
1. Für die kandierten Chilis Zucker mit Wasser in einem Stieltopf erhitzen, bis der Zucker ganz geschmolzen ist. Chilischoten mit Stiel hineingeben und 15-20 Minuten im Sirup köcheln lassen, bis sie weich werden und ihre Haut leicht durchscheinend wird. Chilis aus dem Sirup heben, beides beiseite stellen. 2. In einem Stieltopf Milch mit Sahne und Schokolade sanft erhitzen. Dabei unablässig mit einem Schneebesen rühren, bis die Schokolade ganz geschmolzen ist. 3. Eine der kandierten Chilischoten sehr klein hacken und zusammen mit 1 EL des zur Seite gestellten Sirups in den Topf mit der heissen Schokolade geben. (Die exakte Menge hängt von Ihrem Geschmack und dem Schärfegrad der Chilis ab. Auf jeden Fall zunächst mit einer kleinen Menge anfangen und dann immer wieder probieren. 4. Heisse Schokolade in zwei Tassen giessen und sofort servieren. Die kandierten Chilischoten dazu reichen.

AUS DEM BUCH «HEISSE SCHOKOLADE» Verführerische Rezepte, um sich mit heisser Schokolade von innen zu wärmen. Ob mit weisser, dunkler oder Milchschokolade, mit oder ohne Schuss, Gewürzen oder Früchten, mit Rahm oder geschmolzenen Marshmallows. Mit diesen abwechslunsgreichen Ideen findet hier jeder sein Lieblingsrezept. Heisse Schokolade – Die besten Rezepte | Hannah Miles | ISBN 978-3-7750-0608-8 | www.haedecke-verlag.de


Erdnuss-Kakao & Vanille Bananeneis Traum mit Beeren

Aus dem Buch «Eat better, not less» von Nadja Damaso

ZUTATEN VANILLE-BANANENEIS 1.5 Bananen, in Scheiben, gefroren | 1 Vanilleschote, aufgeschnitten | 1 dl/100 ml Milch, Sorte nach Belieben | 1–2 TL Süßmittel, z. B. Honig

KAKAO-ERDNUSS-BANANENEIS
1.5 Bananen, in Scheiben, gefroren | 1 dl/100 ml Milch, Sorte nach Belieben 1 EL Kakaopulver | 1 EL Erdnussbutter | 1–2 TL Süßmittel, z. B. Honig  | 1-2 Stücklein Pana Chocolate

TOPPINGS
150 g Himbeeren | 2 TL Kokosblütenzucker oder Ahornsirup | 1 EL Wasser | Erdbeeren | etwas Kokosblütenzucker | Erdnussbutter | Kakaonibs

FÜR 1–2 PORTIONEN
1. Sehr reife Bananen am Vorabend schälen, in Scheiben schneiden und in Säcklein geben. Über Nacht einfrieren. 2. Gefrorene Bananenscheiben aus dem Gefrierfach nehmen, ein paar Minuten antauen lassen. Die beiden Eissorten getrennt zubereiten, d.h. alle Zutaten in einem Standmixer glatt und cremig mixen. 3. Die Himbeeren in einem Pfännchen kurz etwas erwärmen und weich werden lassen, mit einer Gabel leicht zerdrücken, beiseite stellen. 4. Die beiden Eissorten in eine oder mehrere Bowls anrichten, mit den Beeren und gewünschten Toppings garnieren. Und jetzt einfach Löffel um Löffel genießen!

ERDNUSSBUTTER Bei gekaufter Erdnussbutter empfiehlt Nadja Damaso Produkte ohne Zucker und zusätzliches Öl. Am besten schmeckt sie natürlich selbstgemacht!


Dattelschokocake

Aus dem Buch «Backen mit Olivenöl ZWEI», Cakeform 30–32 cm | 50 Min. | 180°

Zutaten 200 g Datteln | 3 EL Grand Marnier | 3 Eigelbe von Freilandeiern | 100 g Zucker | 2 EL Olivenöl nativ extra | 100 g Zartbitterschokolade | 50 ml Mandelmilch | 150 g Mandeln, gerieben | 1 EL Maisstärke | 1 Prise Himalayasalz | 1/2 TL phosphatfreies Backpulver | 3 Eiweisse Zutaten galsur 75 g Zartbitterschokolade | 2 EL Wasser | 75 g Puderzucker | 4 Datteln, halbiert

Zubereitung Datteln halbieren, entkernen, 8 Hälften für Garnitur beiseite legen, Rest fein hacken, mit Grand Marnier beträufeln und 15 Minuten ziehen lassen. 2 Eigelb, Zucker und Olivenöl in eine Schüssel geben und verrühren. 3 Mandelmilch erwärmen, Schokolade in Stücke brechen, zugeben, auflösen lassen und zusammen mit den gehackten Datteln dazurühren. 4 Backofen vorheizen auf 180 °C, Cakeform einölen oder mit Backpapier auskleiden. 5 Mandeln, Maisstärke, Himalayasalz und Backpulver mischen. 6 Eiweiss steif schlagen, mit Mandelmischung in Portionen abwechselnd unter die Teigmasse ziehen. Masse in die Form füllen und glatt streichen. Glasur Schokolade in Stücke brechen, in einer kleinen Glasschüssel im heissen Wasserbad schmelzen, Puderzucker mit 2 EL Wasser glatt rühren und in die Schokolade rühren. Schokoladenglasur mit einem Spachtel auf dem lauwarmen Cake verstreichen.



Scones rezept

Aus dem Buch «afternoon tea» von Tamara Hänggli Für für 8 bis 10 Stück von 4 cm Durchmesser

Scones zählen zu den Klassikern des Afternoon Tea und sind auch für einen Cream Tea unverzichtbar. Das leicht süssliche schottische Gebäck ist weder Brot noch Kuchen. Das Wort kommt aus dem Holländischen (schoonbrod) und heisst schönes Brot oder Brot aus sehr feinem Mehl. Scones sind in ganz Grossbritannien sehr beliebt. Ein gutes Scone soll feucht und zugleich krümelig sein. Das wird erreicht, wenn der Teig nicht geknetet, sondern nur zusammengefügt wird. Also den Sconeteig so wenig wie nötig bearbeiten. Am besten verzichtet man ganz auf den Mixer und arbeitet mit den Händen. Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre sind zu Scones ein Must.

Zutaten 225 g Weissmehl | 1 TL phosphatfreies Backpulver | ½ TL Salz | 30 g Rohrohrzucker | 40 g kalte Butterstückchen |  1 Ei | knapp 1 dl Milch.

Zubereitung 1 Den Backofen auf 220 °C vorheizen. 2 Mehl, Backpulver, Salz und Zucker in einer Schüssel mischen. Mehl mit den kalten Butterstückchen krümelig reiben, bis die Masse dem Reibkäse ähnlich ist, dabei die Masse immer wieder hochwerfen, sodass sie mit Sauerstoff angereichert wird. Ei und Milch mit dem Schneebesen verquirlen, zur Mehlmischung geben, mit dem Teigschaber / -hörnchen rasch zu einem Teig zusammenfügen. Den Teig nicht kneten. Der Teig soll «unfertig», also nicht glatt aussehen, er darf Risse und Unregelmässigkeiten haben. 3 Den Sconeteig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche mindestens 2 cm dick von Hand flachdrücken. Ein Glas oder einen runden Ausstecher in ein wenig Mehl drücken und Rondellen von 4 cm Durchmesser ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Auch hier gilt: Die Scones müssen nicht perfekt aussehen, sie dürfen Risse und Unregelmässigkeiten haben. Teigreste sanft zusammenfügen, flach drücken und Scones ausstechen. 4 Die Scones in der Mitte in den Backofen schieben und bei 220 °C 12 bis 13 Minuten backen, bis sie eine leicht goldgelbe Farbe haben.
Varianten: Abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone beifügen,  1 bis 2 EL in Wasser eingeweichte abgetropfte Rosinen beifügen oder Scones mit Vollkornmehl zubereiten.



Schoko-Lava-Kuchen

Aus dem Buch «Süss&Gesund»
Für 4 Portionen (ergibt 4 kleine Kuchen) , Zeitaufwand: 15 Minuten Zubereitung, 30 Minuten Wartezeit | 18 Minuten Backzeit

Zutaten
Eine Eiswürfelform | 4 kleine Ofenförmchen | Für den flüssigen Schokokern: 40 g Kokosöl, 15 g rohes Kakaopulver, ungesüsst, 1 EL Ahornsirup, Grad A, 1 Prise Salz | Für den Teig: 120 g Dinkelmehl, Type 1050, 30 g rohes Kakaopulver, ungesüsst, 1,5 TL Weinstein-Backpulver, 1/2 TL Salz, 80 g Kokosöl, geschmolzen (plus etwas mehr für die Förmchen), 90 ml Ahornsirup, Grad A, 4 EL Apfelmus, ungesüsst, 70 ml heisser Espresso (ca. 1 volle Espressotasse).

Zubereitung
Für den flüssigen Schokokern das Kokosöl in einem kleinen Topf schmelzen und mit Kakaopulver, Ahornsirup und Salz vermischen. 4 Mulden der Eiswürfelform damit befüllen und 30 Minuten ins Tiefkühlfach stellen, bis die Schokolade fest geworden ist.
Den Backofen auf 180 ° C vorheizen.

4 kleine Ofenförmchen mit Kokosöl ausfetten. Vier ca. 4 cm breite und 20 cm lange Backpapierstreifen schneiden und mittig in jede Form legen, so dass die Enden über den Rand hinausragen. Damit können später die Kuchen besser aus der Form gelöst werden. Für den Teig Mehl, Kakaopulver, Weinstein-Backpulver und Salz in einer Schüssel vermengen. Geschmolzenes Kokosöl in einer weiteren Schüssel mit Ahornsirup und Apfelmus vermischen. Unter die Mehlmischung rühren. Zum Schluss den heissen Espresso kurz untermischen und den Teig sofort in die Ofenförmchen füllen. Jedes Förmchen zu 3/4 mit Teig befüllen. Jeweils ein Stück Schokolade aus der Eiswürfelform in die Mitte geben und sanft nach unten drücken, bis es vollständig von Teig bedeckt ist. Die Kuchen 15–18 Minuten backen. Einen Zahnstocher am äusseren Rand des Kuchens in den Teig stechen (dort, wo der flüssige Schokokern NICHT ist). Wenn er sauber wieder herauskommt, sind die Kuchen fertig gebacken. Die Förmchen aus dem Ofen nehmen und 5 Minuten abkühlen lassen (das ist sehr wichtig, da die Kuchen zerfallen, wenn man sie zu früh aus der Form löst). Den Kuchen mit einem scharfen Messer vom Förmchenrand trennen, jeweils auf einen Kuchenteller stürzen und mit Hilfe des Backpapierstreifens aus der Form lösen. Sofort servieren. Dazu passt Vanille Glacé.


 







Zimt-Apfelkuchen

ZUBEREITUNG 20 min / BACKZEIT 35 min / SCHWIERIGKEIT leicht / AUFWAND mittel

Dieser Kuchen erinnert an den bodenständigen Apfelkuchen, den Oma früher immer gebacken hat: saftig, zimtig und mit einer würzig-herben Karamellnote. Er wird mit ballaststoffreichem Kokosmehl gebacken, das heisst, er macht lange satt – und glücklich!

FÜR DIE ÄPFEL
3 mittelgrosse Äpfel; 15 g Ghee; 40 g Kokosblütenzucker; Salz; Gemahlene Vanille

FÜR DEN TEIG
75 g Cashewkerne; 125 ml Apfel-Direktsaft; Abgeriebene Schale von ½ unbehandelten Zitrone; 60 g Honig; 50 g Ahornsirup; 4 Eier; 30 g weiches Ghee; 30 g weiches Kokosöl; 70 ml Kokosmilch; 90 g Kokosmehl; 45 g Maniokmehl oder Tapiokastärke; 1 Prise Salz; 1 Prise gemahlene Vanille; ½ TL Zimt; 1 TL Natron

Eine Springform (26 cm Ø) mit Backpapier auskleiden.

Die Äpfel waschen, schälen, vom Kerngehäuse befreien und in Achtel schneiden. Bei mittlerer Temperatur einen Pfanne erhitzen und darin das Ghee und den Zucker karamellisieren. Die Apfelspalten, das Salz und die Vanille dazugeben und alles 4-5 Minuten braten. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Äpfel abkühlen lassen.
Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Cashewkerne, den Apfelsaft, die Zitronenschale, den Honig, den Ahornsirup, die Eier, das Ghee, das Kokosöl und die Kokosmilch im Mixer oder mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse verarbeiten. Bei Verwendung eines Pürierstabs die Cashewkerne zuvor 3 Stunden in kaltem Wasser einweichen.
Das Kokosmehl, das Maniokmehl oder die Stärke, das Salz, die Vanille, den Zimt und das Natron zu der Cashewmischung in eine Schüssel sieben und alles klümpchenfrei verrühren. Die Mischung etwa 5 Minuten quellen lassen, dann nochmals umrühren. Die beim Braten der Äpfel ausgetretene Flüssigkeit abschöpfen und unter den Teig rühren.
Den Teig in die Springform füllen und dekorativ mit den Apfelspalten belegen. Den Kuchen im heissen Backofen etwa 35 Minuten backen. Falls er während des Backens zu dunkel wird, mit einem Blatt Backpapier abdecken.
Wenn bei der Stäbchenprobe kein Teig mehr am Stäbchen haftet, den Kuchen aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen. Er hält sich luftdicht verpackt bis zu drei Tage.

TIPP: Dazu schmecken eine Kugel Vanilleeis oder ein Klecks Kokos- oder Cashewsahne ganz wunderbar.


Der Star unter den Coupes ist immer noch der Dänemark, wenn denn auch richtige Schoggisauce dafür verwendet wird. Vanilleglace wird in einem hohen Glas mit Schokoladensauce übergossen. Am liebsten daneben in einem kleinen Schälchen weitere Sauce, um nachzugiessen. Leider wird oft an der Sauce wie auch an der Qualität gespart. Hier der ultimative Tipp für Ihre Schoggi Sauce, mit Grand Cru Couverture von Felchlin.

SCHOGGI SAUCE

  • 70 g Wasser
  • 30 g Zucker
  • 110 g Maracaibo Clasifi cado 65% Rondo


Wasser und Zucker mischen und zusammen aufkochen, das heisse Zuckerwasser über die Maracaibo Clasifi cado 65 % Couverture giessen, bis alle Rondos geschmolzen sind, zu einer geschmeidigen und glänzenden Masse verrühren. Die Maracaibo Clasifi cado 65 % Couverture oder weitere wie Bolivia 68%, Madagascar 64% oder Grenada 65% können im Felchlin Fabrikladen in Schwyz oder bei guten Conditoren und Confi seuren bezogen werden.


MÜNCHNER EISKAFFEE
Aus dem Buch «Cocktails»

Münchener Eiskaffee war bereits in den 1950er-Jahren bekannt und wurde damals mit Filterkaffee auf Eis und Schlagrahm serviert. Das funktioniert natürlich nach wie vor wunderbar, jedoch sind die Varianten mit Kaffeekonzentrat oder einem Cold Drip und einer Haube aus nur leicht geschlagenem Rahm weit besser.

ZUTATEN
120 ml Kaffeekonzentrat oder cold drips; Rahm (halbsteif geschlagen)

ZUBEREITUNG
Kaffeekonzentrat in ein mit grossen Eiswürfeln gefülltes Highballglas
giessen und mit halbsteif geschlagener Sahne toppen.

Highball oder kleines Becherglas nutzen.


TIRAMISÙ-EIS MIT SCHOKO-KAFFEE-SAUCE
Aus dem Buch «Lomelinos Eis»

SCHOKO-KAFFEE-SAUCE
ZUTATEN

  • 60g Zucker
  • 100 ml kalter starker Kaffee oder Espresso
  • 3 EL ungesüsstes Kakaopulver
  • ¼ TL Vanillepulver


ZUBEREITUNG
Alle Zutatenvmit einem Topf aufkochen und 3-4 Minuten köcheln lassen. In eine Schüssel füllen und leicht abkühlen lassen. Mit Frischhaltefolie kühl stellen.

GLACE
ZUTATEN

  • 250g Mascarpone
  • 50g Doppelrahmfrischkäse
  • 1.5 dl Rahm
  • 1.5 dl Milch
  • 1 Prise Salz
  • 40g Zucker
  • 50 ml Kaffeelikör


ZUBEREITUNG
Mascarpone und Frischkäse cremig rühren. Rahm, Milch, Salz, Zucker und Kaffeelikör hinzufügen und glatt rühren. Nach Belieben im Kühlschrank gründlich durchkühlen. Die Masse in der Eismaschine gefrieren lassen. Glace und Sauce abwechselnd in einem Behälter schichten und tiefkühlen. Nach Belieben mit zerstossenen Löffelbiskuits servieren.




Schokoladen-Pavlova mit Beeren
 

Für die Meringuesböden (ergibt 2 Böden)

  • 8 Eiweiss
  • 400g Zucker
  • 1 EL Maizena
  • 1 Mark einer Vanilleschote
  • 1-2 TL Kakao-Pulver

Für die Garniture

  • 500 ml Vollrahm, geschlagen
  • ca. 500g frische Beeren, nach Saison
  • Schokoladenraspel

 Den Ofen auf 220 Grad vorheizen.

Für die Meringuesböden auf 2 Backtrennpapier mit einem grossen Teller (ca. 24 cm) mit einem Bleistift Kreise zeichnen. Auf 2 Backbleche legen.

Die Eiweiss mit der Küchenmaschine luftig aufschlagen, dann den Zucker nach und nach beigeben. Maizena und Vanillemark ebenfalls gut unterrühren und alles zu einer festen, glänzenden Masse schlagen. Zum Schluss das Kakao-Pulver ganz lose unterheben (es soll dabei nicht ganz gleichmässig in die Masse gerührt werden.
Auf die Backtrennpapiere geben und innerhalb des Kreises ausstreichen.

In den Ofen geben und Temperatur sofort auf 120 °C reduzieren. Für 90 Minuten backen, dann Ofen ausschalten und Meringues darin austrocknen lassen.

Zum Anrichten ein ausgekühlter Meringue Boden auf eine Tortenscheibe legen. Mit der Hälfte des geschlagenen Rahms bestreichen und mit Beeren bestreuen. Mit zweiter Meringuesscheibe toppen und mit dem restlichen Rahm, Beeren und Schokoladenraspel garnieren.

TIPP: Für eine grosszügigere Pavlova doppelte Menge herstellen. Das ergibt einen imposanten Kuchen der garantiert zum Eyecatcher wird.

Rezept und Styling: Myriam Zumbühl | Fotos: Armin Zoggbaum



Schokoladen-Ganache-Tarte mit Crème Chantilly
(Für eine Tarteform von 24 cm Durchmesser mit herausnehmbarem Boden)

Für den Teig

  • 200 g Mehl
  • 25 g Kakaopulver
  • 50 g Puderzucker
  • 150 g Butter, in Stückchen
  • 3 Eigelb
  • etwas Vanilleextrakt

Für die Ganache

  • 250 ml Vollrahm
  • 300 g feinste Schokolade (60 % Kakaoanteil)

Für die Crème Chantilly

  • 250 ml Vollrahm (Schlagsahne)
  • Mark von 1 Vanillestange
  • 40 g Zucker
  • einige Schokoladenraspel, zum Garnieren

Für den Teig Mehl, Kakaopulver und Puderzucker mischen und in eine Schüssel sieben. Die Butterstückchen dazugeben und mit den Fingern unter die Mehlmischung reiben, bis sie die Konsistenz von Brotkrümeln angenommen hat. Dann Eigelbe und Vanilleextrakt dazugeben und alles zu einem Teig kneten. Den Teig aus der Schüssel nehmen, erneut kurz durchkneten, dann zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie gewickelt im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier oder Klarsichtfolie rund ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. Den Teigboden mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 15 Minuten blind backen. Dann Hülsenfrüchte und Backpapier entfernen und den Teigboden weitere 10 Minuten im Ofen fertig backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Für die Ganache den Rahm vorsichtig erhitzen, die Schokolade dazugeben und den Topf vom Herd nehmen. Kurz stehen lassen, dann die Schokolade vorsichtig mit einem Schwingbesen von innen nach außen mit dem warmen Rahm zu einer sämigen Masse verrühren. Den ausgekühlten Tarteboden damit füllen und bei Zimmertemperatur (oder im Kühlschrank) fest werden lassen.

Für die Crème Chantilly den Rahm steif schlagen. Kurz vor Schluss das Vanillemark und den Zucker dazugeben. In einen Spritzbeutel mit gezackter Tülle geben und die Tarte damit ausgarnieren. Mit Schokoraspel bestreuen.

Rezept und Styling: Myriam Zumbühl | Fotos: Armin Zoggbaum